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Kognition & Sprache

„Mit dem Begriff ‚korrekt‘ in dem Titel Korrekte Sprache beziehe ich mich nicht auf korrekte Grammatik oder Syntax, sondern auf die korrekte innere Repräsentation durch Sprache in unseren Gedanken (Kognition) und die korrekte äußere Repräsentation durch die Kommunikation von Dingen, Gedanken, Erfahrungen, Gefühlen und Ideen für uns und andere; eine präzisere sprachliche Vor- und Darstellung ist das Ziel.“ (inklusiv korrekt positiv: bewusst kommunizieren, Kapitel: Anmerkungen und Verweise: Korrekte Sprache) Im eBook habe ich Ausflüge in die kognitive Linguistik vermieden. Dafür jetzt hier eingebettet sehr schöne TED-Videos zu Erkenntnissen im Zusammenhang von menschlichem Wissen und Sprache. Das erste Video ist von…
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Korrekte Wissens-Sprache

Mein Google-Alert hat mich recht spät erreicht. In den scilogs auf spektrum.de gab es von Martin Ballaschk folgenden Artikel am 18. Oktober: Wer nicht gendert, ist sprachlich unpräzise (scilog.spektrum.de) Mit vielen Kommentierenden… Ein schöner Erfahrungsbericht des Autors aus der Welt eines Wissens-Kommunikators. Im Artikel ist auch folgendes Video zum Thema mit der Wissens-Kommunikatorin Mai Thi Nguyen-Kim (maiLab): https://www.youtube.com/watch?v=yUuE_aCrKsQ
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Infographic mit Symbolen: positiver Mensch, Toilette, Mensch im Rollstuhl

Begriffe und Menschen

„Die Begriffe, die man sich von was macht, sind sehr wichtig. Sie sind die Griffe, mit denen man die Dinge bewegen kann.“ (Bertolt Brecht) Das tolle Zitat (trotz ‚man‘) ist auch in meinem eBook 🙂 Es leitet ein Buch aus dem Jahr 2003 ein. Der Titel: Das „Buch der Begriffe – Sprache, Behinderung, Integration“ Wie der Titel ankündigt, ist das Handlungsfeld Sprache und Menschen mit Behinderung das Thema. Darin auf Seite 23: „BEHINDERTE … Die undifferenzierte Wortwahl kann leicht verbessert werden. Behinderte Personen empfinden es jedenfalls angenehmer als „behinderter Mensch“ oder „Mensch mit Behinderung“ bezeichnet zu werden, oder einfach als…
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Plattformkapitalismus

Der Überwachungskapitalismus hat mich an den Plattformkapitalismus erinnert. Laut Wikipedia von Sascha Lobo 2014 als Deutungsrahmen (frame) in Umlauf gebracht. Bravo! Plattformkapitalismus (wikipedia.org) Schön, dass auf wikipedia direkt der Artikel verlinkt ist, in dem Sascha Lobo den Samen für eine andere Sichtweise (Deutungsrahmen) der Sillicon-Valley-Realitäten in meinem Kopf gesäht hat. „Was man Sharing-Ökonomie nennt, ist nur ein Aspekt einer viel größeren Entwicklung, einer neuen Form des digitalen Kapitalismus: Plattform-Kapitalismus.“ (Sascha Lobo, spiegelonline.de)
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Listicle: Überwachungskapitalismus

Via Twitter-Tag #überwachungskapitalismus: BREITBAND | Beitrag vom 20.10.2018 Shoshana Zuboff „Überwachungskapitalismus“ steuert das Verhalten (deutschlandfunkkultur.de) „Überwachungskapitalismus“ Schrecken unter der Zuckerglasur von Google und Facebook (berliner-zeitung.de) Überwachungskapitalismus „Facebook ist nicht die Dorfwiese“ (sueddeutsche.de) BUCHTIPP: „Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“ – Wenn Kunden zu Datenquellen werden (handelsblatt.de)
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Apropos FAQ: Deutungsrahmen & Barcelona

Die Frankfurter Allgemeine Quaterly (FAQ) Herbst 2018 leidet nicht nur an Überalterung. Ganz im Gegenteil. Bis jetzt finde ich viele Artikel, trotz generischem Maskulinum, sehr gut. Besonders gut gefällt mir, dass Samen für neue Deutungsrahmen (Frames) in menschlichen Köpfen gepflanzt werden. Z.B. der Artikel: `“(081) Die Stadt: Barcelona zeigt, wie eine Smart City von unten entstehen und seine Bewohner [ihre Bewohnenden] beglücken kann“ (FAQ, Herbst 2008, Seite 010 [inklusiv korrekt positiv]) In meiner Filterblase sehe, höre und lese ich im Zusammenhang mit Barcelona nur von ‚Gentrifizierung‘, ‚Overtourism‘, ’nackten Feiernden in Barceloneta‘ und ‚pisos turísticos‘,  also Airbnb, plus Taxis, die keine mehr…
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Leidet an Überalterung

„Mit intellektuellem Tiefgang und sinnlichem Blick für Ästhetik befasst sich Frankfurter Allgemeine Quarterly intensiv mit den vielfältigen Möglichkeiten, die sich in unserer Welt auftun. Vieles von dem, was morgen unser tägliches Leben prägen wird, lässt sich heute schon erkennen. Wir laden Sie ein, diese Vorzeichen mit uns zu entdecken.“(fazquarterly.de) Der Deutungsrahmen (Frame) „die auch unter der Überalterung der Gesellschaft leidet“ ist aber kein positives Vorzeichen, oder? Aus der Frankfurter Allgemeine Quaterly Ausgabe 08, Herbst 2018, Seite 009. Foto mit Text der Seite 009 der Frankfurter Allgemeine Quaterly (FAQ) Herbst 2018 Ausgabe 8. Highlight in roter Farbe…
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Text: Humane Intelligenz ist zu Künstlicher Intelligenz wie Inklusive Sprache zu Inklusivem Programmieren, in

KIs & sprachliche Deutungsräume

In meinem Kopf geht es weiter mit Sprache und Natural Language Processsing (NLP) durch Maschinelles Lernen. Humane Intelligenz verhält sich zu Künstliche Intelligenz wie Inklusive Sprache zu Inklusives Programmieren also: HI:KI :: inklusive sprache:inklusives programmieren .-) Im A Beginner’s Quide to Word2Vec and Neural Word Embeddings habe ich Folgendes gefunden. Die schreibende Person des Artikels nutzt den ID-Anchor #crazy um folgende Passage intern zu verlinken: Amusing Word2Vec Results Let’s look at some other associations Word2vec can produce. Instead of the pluses, minus and equals signs, we’ll give you the results in the notation of logical analogies, where : means “is to”…
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Generations-Differenz

Passend zum Thema Alternsdifferenz hörte ich bei DLF-Nova eine Studie über die Nicht-Unterschiede zwischen Generationen. Soziologe Martin Schröder „Kaum Unterschiede zwischen dem, was wir ‚Generation‘ nennen“ (deutschlandfunknova.de) Ein Beispiel dafür, wie das Sprechen über Generations-Unterschiede diese in unserem Denken und unserer Wahrnehmung produziert.
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Künstliche Intelligenz (KI) & Inklusives Programmieren (Incoding)

Bei meiner Recherche zu dem Thema Künstliche Intelligenz und Stereotype (Vorurteile) stand die menschliche Sprache als Datenmaterial im Mittelpunkt. Maschinelles Lernen hat jedoch zwei wichtige Elemente: das Datenmaterial (z.B. Sprache) die Programmierenden Und mit beidem befasst sich die Algorithmic Justice League (AJL): AJL -ALGORITHMIC JUSTICE LEAGUE (ajlunited.org) Stichworte des Projektes sind: the coded gaze, algorithmic bias, unfairness, exclusion Ziel des Projektes ist, den Einzug von Stereotypen und Vorurteilen (Sexismus und Rassismus) in KIs zu vermeiden. Die Gründerin des Projektes Joy Buolamwini stellt das Projekt und die Hintergründe, die dazu führten, in einem ca. 9-minütigem TED-Video vor (deutsche Untertitel sind zuschaltbar): Inclusive…
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Kommunikation ist…

„Kommunikation ist wie eine Kugel, die Du abfeuerst.“ (Theo Veltkamp, COMENO company consulting GmbH) Vielleicht etwas martialisch, aber vielleicht richtig, um die Wichtigkeit unserer Wörter zu betonen. Das Zitat (ich hoffe, ich habe es mir korrekt gemerkt) stammt aus einem Vortrag von Theo Veltkamp von COMENO – coach me now! zum Thema Agilität im  JOSEPHS®, dem offenen Innovationslabor in Nürnberg.
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Sprache: menschliche Deutungsrahmen (framing) und künstliche Deutungsräume (word embedding)

In meinem Post über Sprache, Stereotype, Künstliche Intelligenz (KI) und dem Natural Language Processing (NLP) habe ich bereits ein kleines Fazit gezogen. Jetzt folgt ein Post-Fazit: Die mathematischen Deutungsräume (und damit auch Stereotype (language bias)), die durch Vektoren beim Word-Embedding in der KI entstehen, entsprechen dem, was auf menschlicher Seite im Zusammenhang mit Sprache Deutungsrahmen (Framing) genannt wird. Also: HI : KI :: Deutungsrahmen : Deutungsraum HI= Humane Intelligenz KI= Künstliche Intelligenz
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