Schlagwort: framing (deutungsrahmen)

  • Overtoning

    Mal wieder ein unterhaltsamer und informativer Podcast von c’t, und ein neues Schlagwort dazugelernt: overtoning

    Ab „32:54 Rabbit Hole: Omarchy & DHH“ (Shownotes – Willkommen im Tech-Feudalismus) fand ich es besonder spannend…

    What is the meaning of overtoning?

    Overtoning is a vocal technique, often called overtone singing or throat singing, where a singer manipulates their vocal tract—

    in the context in the context of political discourse

    In political discourse, overtoning refers to the practice of subtly embedding specific ideological or cultural associations or values into language, aiming to influence how the audience perceives a message without explicitly stating those implications.

    What is the difference between framing and overtoning?

    Framing establishes the overall narrative or perspective you view an issue through, like presenting a policy as either an investment or a cost.

    Overtoning operates on a more granular level, using specific words or nuances to suggest hidden ideological or cultural meanings within that frame.

    Google Gemini (04.09.2026), bold is me🤓

  • Deutungsrahmen (Framing): ‚Kinderpornografie‘ & ‚Rassenunruhen‘
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    Deutungsrahmen (Framing): ‚Kinderpornografie‘ & ‚Rassenunruhen‘

    Bei Sagen und Meinen sind zwei neue Begriffe hinzugekommen:

    Sagen & Meinen – Der Sprachcheck

    Viel zu oft setzen sich fragwürdige Begriffe und Euphemismen in Medien fest, zum Beispiel… 

    (deutschlandfunk.de)
    1. ‚Rassenunruhen‘: Folge 5: „Rassenunruhen“ – ein „grundfalscher“ Begriff (deutschlandfunk.de)
    2. ‚Kinderpornografie‘: Folge 6: „Kinderpornographie“ – kein Porno, sondern Missbrauch (deutschlandfunk.de)

    Featured Image: by Alexandra on Unsplash

  • Sagen & Meinen

    Der Deutschlandfunk hat einen Sprachcheck:

    „Die neue Rubrik bei @mediasres hinterfragt solche Begriffe. Wir erklären, welche Absicht damit verbunden sein kann und welche sprachlichen Alternativen es gibt. Kurz und knapp zeigen wir auf, worin der Unterschied zwischen Sagen und Meinen besteht.“

    (dlf.de)

    Bis jetzt mit dabei sind die Formulierungen: ‚Lockdown‘, ‚Autoprämie‘, ‚Infizierte‘ und ‚Verschwörungstheorie‘ (03.06.2020).

    Wichtige Konzepte zum Thema ‚was Wörter tun‘ (de.wikipedia.org):

  • Verschwörungstheorien sind Ideologien von Verschwörungen

    Nachdem ich zahlreiche Podcasts gehört habe, passe ich meine Schlagwörter und meine Sprache meinem neuen Erkenntnisstand an: aus ‚verschwörungstheorien‘ mache ich ‚verschwörungsideologien‘, nein, noch besser: ‚ideologien von verschwörungen‘.

  • Pimp your Gehirn: Cat-Content & Politische Kommunikation

    Pimp your Gehirn: Cat-Content & Politische Kommunikation

    Via Deutschlandfunk Nova:

    Darin:

    Die Studienautoren kommen zu dem Ergebnis, dass politische Nachrichten, die zwischen erholsamen Katzenvideos gelesen wurden, uns aufmerksamer machen und wir die Informationen dadurch auch kognitiv besser verarbeiten. Also im Prinzip pimpt Catcontent unser Gehirn.

    Fazit

    Am besten funktioniert politische Kommunikation, wenn sie inklusiv, korrekt, positiv und cat-contentiv ist.

    Top-ranking auf Youtube heute für den Suchbegriff ‚Katzenvideo‘:

    KittyKitty

    11 Mio. Aufrufe (08.08.2019)

  • Wie wir miteinander reden ist wichtig
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    Wie wir miteinander reden ist wichtig

    „Wenn wir uns überlegen, wie wir in Zukunft miteinander leben wollen, müssen wir uns zuerst bewusst Gedanken darüber machen, wie wir miteinander reden wollen. (Olivera Stajić, 8.1.2019)“  (derstandard.at)

    Mit dem schönen Zitat beendet Olivera Stajić die Einleitung zu ihrer neuen Kolumne ‚Gemišt‘ beim Der Standard.

    Verlinkt ist in ihrem Text ein mal wieder interessantes Interview mit Elisabeth Wehling zum Thema ‚Political Framing‘ (Deutungsrahmen):

    Verlinkt in den Kommentaren zu dem Interview bei Youtube ist dann ein weiteres Interview mit Elisabeth Wehling in einem Aufwachen-Podcast:

    Framing Framing everyhwere…

  • Rhetorische Kriegsführung
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    Rhetorische Kriegsführung

    Ein Hör- und Lesetipp mit sprachlichen Prognosen für das Wahljahr 2019:

    Mit dabei Udo Stiehl von Floskelwolke (bei Prognose 2):

    „Prognose 2: Die Sprache der Abgeordneten wird noch mehr von knackigen Kurzaussagen geprägt sein, die sich gut für Schlagzeilen und Twitternachrichten eignen.

    Allerdings darf bezweifelt werden, ob Vereinfachungen den Diskurs wirklich nach vorne bringen, meint der Kölner Journalist Udo Stiehl. Leider. Auf seiner Seite Floskelwolke.de analysiert er den Sprachgebrauch der Volksvertreter:“ (deutschlandfunkkultur.de)

    Stimmt so nicht, denn floskelwolke.de ist eine Baustelle:

    screenshot von der Internetseite floskelwolke.de mit dem Texte - Bauarbeiten... Bitte haben Sie noch etwas Geduld!
    Screenshot der Internetseite floskelwolke.de am 09.01.2019

    Da hat wohl jemand nicht nachgeguckt, auf floskelwolke.de…

    Der Floskelwolke-Tweet funktioniert hingegen super und ist unterhaltsam:

    Udo Stiehl von Floskelwolke sieht im  Beitrag das Political Framing (Deutungsrahmen) als prägendes Element der politischen Sprache für das Jahr 2019.

    Nicht so schön finde ich jedoch den Deutungsrahmen, den das Feature auf Deutschlandfunk Kultur setzt: Verbalschlachten, rhetorische Kriegsführung und als Abschluss:

    „Wir freuen uns, dass es nach Jahren der politischen Phrasendrescherei mal endlich wieder so richtig zur Sache geht: Politik ist Kampfsport – hat Helmut Schmidt gesagt.“ (deutschlandfunkkultur.de)

    Politik als Kampfsport?

    Ich hoffe nicht…

    Apropos:

    Deutungsrahmen (Political Framing)

    Dass das Political Framing immer bekannter wird, ist eine gute Sache.

    Durch einen Google-(un)Zufall bin ich bei einem leider immer noch sehr aktuellen Artikel auf politik-kommunikation.de zu dem Thema aus dem Jahr 2017 gelandet.

    Daraus der Teaser:

    „Bei politischem Framing aktiviert eine bestimmte Wortwahl Assoziationen, Gefühle überlagern das rationale Denken. Welcher Partei gelingt es im Wahlkampf am besten, Bilder in den Köpfen der Wähler hervorzurufen? Neurolinguistin Elisabeth Wehling hat für p&k Zitate von Politikern analysiert.“ (politik-kommunikation.de)

  • Sprache als Kampfplatz

    Sprache als Kampfplatz

    Hörtipp.

    Im letzten Teil der Reihe SprachKritik beim Deutschlandfunk geht es sehr philosophisch zu. Interessant im Gespräch finde ich die Meinung zum Konzept des Political Framing.

  • Fachkräftemangel
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    Fachkräftemangel

    Sprachliche Deutungsrahmen (Frames) bestimmen unsere Wahrnehmung einer Realität und wie wir diese repräsentieren.

    Erleben wir einen Fachkräftemangel? Oder einen Bezahlmangel? Oder einen Sklaven*innen-Mangel?

    Die 1106 (12:32 am 21.11.2018) Kommentare liefern alternative Deutungsrahmen zum Begriff ‚Fachkräftemangel‘:

  • Politisch korrekte Sprache
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    Politisch korrekte Sprache

    Hörtipp: Teil 2 der Reihe SprachKritik beim Deutschlandfunk mit Anatol Stefanowitsch: