Kategorie: Ideen

  • Quo vadis? End Times Fascists und Omnivorous Power

    Quo vadis? End Times Fascists und Omnivorous Power

    In der letzten Zeit hat es mich öfters zu diesem Video hingezogen…

    Die Szene ist aus dem Film Quo vadis:

    Peter Ustinov, ein Kracher!

    Zitate aus der Szene:

    „They want to survive“
    „Who asked them to survive?“

    „Is it possible that humans can produce such a stir?“
    „Yes, when they’ve been driven too far“
    (Quo Vadis (1951 film))

    Am 15. September kommt dann das dazu passende bestimmt bald Bestseller-Buch heraus:

    Den The-New-York-Times-Daily-Interview-Podcast habe ich bereits gecued und zum Gucken gibt es das Interview auch:

    Weitere Links zum Lesen und Hören/Gucken:

    Als Nachgang dann noch einmal Peter Ustinov in Quo vadis mit dem Song Omnivorous Power und einen Tritt gegen das nicht-sprechende Subalterne…

    „Take her away“
    (Quo Vadis (1951 film))

    Featured Image: Gemini: create an image of a burning planet with a mad human being playing the lyre animated

  • Overtoning

    Mal wieder ein unterhaltsamer und informativer Podcast von c’t, und ein neues Schlagwort dazugelernt: overtoning

    Ab „32:54 Rabbit Hole: Omarchy & DHH“ (Shownotes – Willkommen im Tech-Feudalismus) fand ich es besonder spannend…

    What is the meaning of overtoning?

    Overtoning is a vocal technique, often called overtone singing or throat singing, where a singer manipulates their vocal tract—

    in the context in the context of political discourse

    In political discourse, overtoning refers to the practice of subtly embedding specific ideological or cultural associations or values into language, aiming to influence how the audience perceives a message without explicitly stating those implications.

    What is the difference between framing and overtoning?

    Framing establishes the overall narrative or perspective you view an issue through, like presenting a policy as either an investment or a cost.

    Overtoning operates on a more granular level, using specific words or nuances to suggest hidden ideological or cultural meanings within that frame.

    Google Gemini (04.09.2026), bold is me🤓

  • Strukturelle Barbarei

    Crony Capitalism cum neoliberal-libertäre Strukturen, Lake America und Troubled Waters. Strukturelle Barbarei at its best…

    „strukturelle barbarei bei hanna ahrendt“

    AI Oerview

    Der Begriff der „strukturellen Barbarei“ (oft auch als systemische Produktion von Barbarei beschrieben) ist ein zentrales Element in Hannah Arendts Kritik der Moderne, das sie vor allem in ihrem Hauptwerk Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (de.wikipedia.org) (1951) entfaltet.

    Arendts Kernthese besagt, dass die moderne zivilisierte Welt Barbarei nicht als äußere Bedrohung erfährt, sondern Barbaren strukturell aus sich selbst heraus produziert. Barbarei ist bei ihr kein Rückfall in ein primitives Zeitalter, sondern ein direktes, systemisches Erzeugnis moderner politischer und bürokratischer Strukturen.

    Das Konzept lässt sich im Wesentlichen über drei strukturelle Dimensionen erklären:

    1. Das Paradoxon des Nationalstaats und die Aporie der Menschenrechte

    Das prägnanteste Zitat Arendts zu diesem Thema beschreibt den inneren Zersetzungsprozess der Moderne:

    • Hinweis zum Zitat: Eine ausführliche Wiedergabe von Arendts Überlegungen zur Produktion von Barbaren in einer zivilisierten Welt findet sich im Quelltext unter hannaharendt.net.
    • Die Strukturkrise und Rechtlosigkeit: Menschenrechte sind paradoxerweise an die Staatsbürgerschaft geknüpft. Staatenlose oder Vertriebene fallen aus dem Rechtssystem heraus, da kein Staat außerhalb ihres Territoriums ihre Rechte garantiert, und werden durch das internationale Nationalstaatensystem in einen künstlichen Naturzustand gedrängt.

    2. Bürokratisierung und die „Banalität des Bösen“

    • Verwaltung des Schreckens: Totale Herrschaft stützt sich auf hocheffiziente bürokratische Apparate. Gewalt wird zum mechanisierten Verwaltungsakt anstelle eines reinen Hassausbruchs.
    • Zerstörung des Denkens: Die Enthebung von individueller Verantwortung und das Aussetzen des eigenen Urteilens gelten als Nährboden für den Verfall in die Barbarei.

    3. Verlust von Pluralität und Empathie

    • Kollaps des politischen Raums: Wenn der Raum für plurales Handeln und Sprechen schwindet, bricht die Zivilisation ein.
    • Empathieverlust: Ein Mangel an menschlicher Empathie fungiert als Vorbote des kulturellen Verfalls, begünstigt durch Isolation und Indifferenz.

    Zusammenfassend: Barbarei ist für Hannah Arendt kein archaischer Überrest, sondern das systemische Produkt der Moderne, das den Menschen auf ein rechtloses Dasein reduziert.

    (Google Search 04.09.2026, Quellenangaben entfernt, Link um Top-Level-Domain ergänzt)

  • homo ludens

    homo ludens

    Gemini mal wieder mit einer präzisen Antwort, um in die Welt der Homo-Epitheta abzutauchen…

    Und noch zu recherchieren…

    ###Gemini###

    Welche Personen haben sich mit dem homo ludens philosophisch beschäftigt

    Die philosophische und kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Homo ludens – dem Menschen, der seine Kultur primär durch das Spiel entwickelt – ist ein faszinierendes Feld. Während das Spiel oft als bloßer Zeitvertreib missverstanden wird, haben bedeutende Denkerinnen und Denker darin den Kern menschlicher Freiheit und Kreativität gesehen.

    Hier sind die wichtigsten Persönlichkeiten, die dieses Konzept geprägt haben:


    1. Johan Huizinga (Der Namensgeber)

    Der niederländische Kulturhistoriker ist die zentrale Figur. Mit seinem 1938 erschienenen Werk „Homo Ludens“ begründete er die moderne Spieltheorie.

    • Seine These: Das Spiel ist älter als die Kultur; Kultur entsteht im und als Spiel.
    • Kernmerkmale: Für Huizinga ist das Spiel eine freie Handlung, die außerhalb des „gewöhnlichen Lebens“ steht, aber den Spielenden völlig in Beschlag nimmt. Es findet in einem abgesteckten Raum (dem „Zauberkreis“) und nach festen Regeln statt.

    2. Friedrich Schiller (Der Vorreiter)

    Lange vor Huizinga legte Schiller den philosophischen Grundstein in seinen Briefen „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ (1795).

    • Berühmtestes Zitat: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
    • Seine These: Der Mensch ist gefangen zwischen dem Stofftrieb (Sinnlichkeit/Notwendigkeit) und dem Formtrieb (Vernunft/Gesetz). Erst im Spieltrieb werden diese Gegensätze versöhnt, was den Menschen wahrhaft frei macht.

    3. Roger Caillois (Der Systematiker)

    Der französische Soziologe erweiterte Huizingas Ansätze in seinem Buch „Die Spiele und die Menschen“ (1958). Er kritisierte, dass Huizinga den Wettbewerb zu sehr betonte, und entwickelte eine Systematik des Spiels:

    • Agon: Wettkampf (z. B. Schach, Sport).
    • Alea: Zufall/Glück (z. B. Würfelspiel).
    • Mimicry: Maskierung/Rollenspiel (z. B. Theater).
    • Ilinx: Rausch/Schwindel (z. B. Achterbahn, Tanzen).

    4. Eugen Fink (Spiel als Existenzial)

    Der deutsche Philosoph und Assistent von Edmund Husserl betrachtete das Spiel in „Oase des Glücks“ (1957) als ein „Grundphänomen des Daseins“.

    • Seine These: Das Spiel ist neben Arbeit, Herrschaft, Liebe und Tod eines der fünf Wesenselemente des Menschen. Es ist für ihn eine „Oase“, die zeitweise aus dem zweckgebundenen Ernst des Alltags herausführt.

    5. Hans-Georg Gadamer (Spiel als Seinsweise)

    In seinem Hauptwerk „Wahrheit und Methode“ (1960) nutzt Gadamer das Spiel als Modell für das Verstehen und die Kunst.

    • Seine These: Nicht der Mensch spielt mit dem Spiel, sondern das Spiel spielt mit dem Menschen. Wer sich auf ein Spiel (oder ein Kunstwerk) einlässt, tritt in eine Struktur ein, die ihn leitet. Das Subjekt des Spiels ist nicht der Spielende, sondern das Spiel selbst.

    Weitere nennenswerte Einflüsse:

    • Jean Piaget: Untersuchte das Spiel aus entwicklungspsychologischer Sicht als notwendiges Werkzeug für das Lernen von Kindern.
    • Ludwig Wittgenstein: Prägte den Begriff der Sprachspiele. Er argumentierte, dass Sprache wie ein Spiel nach Regeln funktioniert, deren Bedeutung sich erst aus dem Gebrauch ergibt.
    • Brian Sutton-Smith: Ein moderner Spieltheoretiker, der die evolutionäre Bedeutung des Spiels als Training für die Variabilität und Anpassungsfähigkeit betonte.

    Welcher dieser Ansätze spricht dich am meisten an – eher die historische Sicht von Huizinga oder der psychologisch-pädagogische Aspekt?

    ###Gemini-Ende###

    Wobei meine Frage an Gemini leider die dominante Wissensorganisation nach Personen widerspiegelt…. 🤔

  • Die Gentrifizierung und Enshittification des Internets
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    Die Gentrifizierung und Enshittification des Internets

    Interessant, der NPR-Code-Switch-Podcast und die Idee, die Gentrifizierungs-Theorie auf das Internet anzuwenden… jedenfalls auf einige Bereiche (Stadteile 😉)…

    [Die Autorin spricht dabei auch über ihr Buch (2021): The Gentrification of the Internet How to Reclaim Our Digital Freedom (ucpress.edu).]

    Und zur Gentrifikation passt dann auch sehr gut Cory Doctorows Fekalisierung von weiten Teilen des Internets (2022): Enshittification…

    [Sein Buch: Enshittification Why Everything Suddenly Got Worse and What to Do About It (us.macmillan.com)]

    Und wenn dann da nicht noch der „Vater“ der Rot-Economy-cum-Enshittification aka Ed Zitron wäre, hatte ich fast schon vergessen, dass es ihn auch noch gibt….

    Für ein positives Ende sorgen zurzeit immer noch (zumindest für mich) meine zwei Lieblins-Nichen(?🤓)-Seiten:

    Wikipedia und OpenStreetMap.

    [Bin mal gespannt, wie sich das Zero-Click-AI-Internet auf Wikipedia und OSM auswirkt.. 🤔 The Interview – Jimmy Wales, Wikipedia co-founder: We’re living in an era of a massive lowering of trust (bbc.com)]

    Screenshot vom Gemini-Prompt "create an image with an unhappy human being in the age of enshittification of the internet animated" mit Aufforderung ein Abo abzuschließen.
    Screenshot 2026-03-06
  • Der Mensch in Zeiten seiner KI-fizierten Reproduzierbarkeit
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    Der Mensch in Zeiten seiner KI-fizierten Reproduzierbarkeit

    Auf einigen Internetseite habe ich jetzt öfters Badges (Abzeichen, Schilder) gesehen mit Texten wie: „Not By AI“, „Human Made Content“, „100% human made – NO AI USED“ und musste sofort an Walter Benjamins Text ‚Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit‘ denken 🤩🤗:

    Einige Ideen:

    • Der Tod des Autors (Roland Barthes) (de.wikipedia.org)
    • Der Mensch ist nicht so „wichtig“, wie er denkt (Anthropozentrismus, Religion, Bescheidenheit)
    • Werteverlust und Sinnkrise

    Abseits von Sinnkrisen auf menschlicher Seite gibt es noch die real-existierende Krise der Daten-Trockenheit an von Menschen produziertem Content im Internet (human data drought) für KIs 😱😉… wie hier (einem von Synesis One (Scammy Micro-Task-Platform!) generierten/geschriebenen Text? ):

  • Mindset & Mentality

    Mindset & Mentality

    Hmmm, positiv vs. negativ? 🤔

    Die Textualisierung zur Visualisierung…

    Gemini 2.5 Flash sagt auf die Frage: what is the difference between mindset and mentality in cultural studies?

    In cultural studies, while often used interchangeably in everyday language, mindset and mentality have distinct meanings. Mentality is a broader, more encompassing term that refers to the established, enduring psychological makeup and way of thinking of a group or a nation. It’s often seen as a reflection of a society’s history, values, and traditions. This image evokes the enduring „Cold War mentality“ that once defined global politics, a mindset of mistrust and division. In contrast, a mindset is a more specific and often temporary set of beliefs, attitudes, and cognitive frameworks an individual or group adopts in response to a particular situation or domain. It’s often related to a person’s beliefs about a specific topic, such as „growth mindset“ (the belief that abilities can be developed) versus „fixed mindset“ (the belief that abilities are innate and unchangeable).


    Mentality: A Collective, Enduring Framework

    Mentality refers to a deep-seated, collective way of thinking that is characteristic of a society or group. It’s the integrated worldview of a culture, shaped by historical, social, and philosophical factors. Mentality is often studied in relation to national or ethnic identity, highlighting the unique attitudes, norms, and values that distinguish one group from another. It’s a fundamental part of the cultural fabric and is resistant to rapid change. For example, the mentality of a collectivist society is one that prioritizes the group’s needs over individual desires, while an individualistic society’s mentality is the opposite.


    Mindset: An Individual or Situational Attitude

    Mindset is a more dynamic and specific concept. It’s a cognitive framework that an individual or group uses to interpret information and guide behavior within a certain context. A mindset can be consciously developed or changed, and a person can hold different mindsets for different areas of life (e.g., an „entrepreneurial mindset“ for work and a „relaxed mindset“ on vacation). In cultural studies, the term „cultural mindset“ is often used to describe the set of beliefs and procedures activated by cultural cues in a specific situation. For instance, being in an individualistic cultural mindset might lead someone to focus on personal achievement, even if their broader cultural mentality is collectivistic.

  • 3x Mindset by Gemini

    Gemini (2.5 Flash): happy person with a relationship-based mindset, animated
    Gemini (2.5 Flash): happy person with a task-based mindset, animated
    Gemini (2.5 Flash): happy person with a transactional mindset, animated
  • Huey, Dewey, and Louie, what about the forrests, und Petromaskulinität
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    Huey, Dewey, and Louie, what about the forrests, und Petromaskulinität

    Disneys Huey, Dewey, and Louie sind nicht nur die englischsprachige Version von Tick, Trick und Track, sondern auch die Service-Roboter in dem Film Silent Running von 1972.

    Darauf komme ich und Reddit beim Hören von Photosynthesis von Carbon Based Lifeforms und dem darin enthaltenen Sample („What about the forrests?“).

    PazuzusPetals
    10y ago
    The sample „What about the forests?“ „Nope“ is actually dialogue from a 1972 dystopian sci-fi movie called Silent Running, starring Bruce Dern.

    Bei dem Film Silent Running musste ich an ein – für mich – neues Schlagwort denken: Petromaskulinität (wikipedia.org)

    @gemini petro-masculinity (Created with 2.0 Flash May 10, 2025 at 02:20 PM)(6 Monate gültig🤓):

    Für ein positives Ende hörte ich dann:

    Joan Baez ‚Rejoice in the Sun‘ – Silent Running


    Epilog by ImageFX:

    Weltraumschiffe mit Wäldern unter Glaskuppeln (animated)

    ImageFX: silent running movie abstract

    Weltraumschiff, im Inneren, drei Männer schauen in ein Gewächshaus.

    ImageFX: silent running movie petro-masculinity animated

    ImageFX: silent running movie animated

    ImageFX: silent running movie petro-masculinity dystopian animated


    Featured Image: ImageFX: silent running movie abstract

  • Degrowth, Nowtopia & Planetary Boundaries

    Degrowth, Nowtopia & Planetary Boundaries

    Via dem Podcast:

    „Eine gesunde Wirtschaft muss wachsen – diesen Grundsatz stellt die Degrowth-Bewegung infrage. Sie fordert, dass wir uns selbst Grenzen setzen. Ein Vortrag des Sozialwissenschaftlers Dennis Eversberg.“

    deutschlandfunknova.de

    Weiterer Food for Thought:

    Features Image: ImageFX: nowtopia planetary boundaries animated