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Arbeit 4.0 braucht eine Sprache 4.0

Trotz

„weiblicher Experten“

und

„weiblicher Gründer“

am Anfang; inspirierende Einsichten zum Thema New Work und Arbeit 4.0 und digitale Transformation im t3n Podcast:

Inhalt matters eben auch .-)

Wäre aber mit einer inklusiven und korrekten Sprache (4.0?) noch überzeugender.

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Beispiele Inklusive Sprache Positive Sprache

jung=technik-affin und älter=nicht technik-affin?

In einer Eröffnungsrede zu einer Veranstaltung (u.a. Thema: digitale Transformation) sagt die sprechende Person:

Ich freue mich besonders über die vielen jungen Menschen, die anwesend sind.

Dass personenbezogene Merkmal Alter über die Wörter ‚junge Menschen‘ anzusprechen, war nicht sehr diversitätssensibel und nicht inklusiv, denn es exkludierte anwesende Menschen aufgrund ihres Alters. Wenn ich den Test der negativen Differenzierung anwende, könnte das so klingen:

Ich freue mich weniger über die älteren Menschen, die anwesend sind.

Eine diversitätssensible und inklusive Ansprache, ohne Ausgrenzung und Devaluation mit Blick auf das Merkmal Alter, hätte sein können, z.B.:

Ich freue mich besonders über die Vielfalt an Menschen, die anwesend sind.

Welches war die Motivation der sprechenden Person für die unsensible Ansprache und hierarchisierende Begrüßung?

Ich denke, die Person hat das Stereotyp jung=technik-affin und älter=nicht technik-affin unbewusst zum Ausdruck gebracht!

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Inklusive Sprache

Inklusive Sprache für digitale Pionierinnen & Pioniere

Oft getwittert und wirklich eine tolle Anleitung hin zu einer inklusiven Sprache, hin zu inklusivem Denken und Handeln:

Darin:

Language is one of the most powerful tools we have as humans. It binds us. Instructs us. When used well, it creates a common understanding.

And it’s essential for creating an environment where everyone feels welcome and included.

Historically, language has left many out. Individuals and groups have been marginalized and discriminated against because of their culture, race and ethnicity, gender, sexual orientation, age, disability, socioeconomic status, appearance and more.

We can do better. Inclusive language seeks to treat all people with respect, dignity, and impartiality. It is constructed to bring everyone into the group and exclude no one.

It does ask something of us. It asks us to try. To change deeply embedded habits. To consider the implications of words and phrases that have long gone unchallenged. To dig deep into empathy and imagine an experience not our own. (Courtney Seiter)