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Liebe Gästin & lieber Gast

Immer wieder lerne ich dazu. Beim Rumflanieren auf genderleicht.de traf ich als Gast auf der Webseite auf die Gästin.

Im Textlabor las ich:

„Gästin“ klingt auch in unseren Ohren unüblich, steht aber als feminines Pendant zu „Gast“ im Duden. Im Allgemeinen wird das Wort „Gast“ bzw. „Gäste“ als geschlechtsneutraler Oberbegriff empfunden, vergleichbar dem Wort „Person“. Die deutsche Sprache bietet jedoch durch das Anhängen von „-in“ die Möglichkeit, das weibliche Geschlecht sprachlich sichtbar zu machen. Aus einer Anfrage in der Redaktion des Duden haben wir im Übrigen erfahren, dass schon Katia Mann „Gästin“ geschrieben hat und dass es im Grimmschen Wörterbuch verzeichnet ist. Gegen das Wort „Gästin“ spricht also nichts. Es kann gut sein, dass sich die weibliche Form (wieder) mehr und mehr durchsetzt.

Textlabor #18 – Mitgliederin – geht das? (genderleicht.de)

Das hoffe ich auch; auch in meinem Spellchecker:

Screenshot: LanguageTool zeigt ‚Gästin‘ als möglichen Tippfehler an

Und wenn die Gästin Freundinnen mitbringt, dann sind sie meine herzlich willkommenen Gästinnen 🙂 !


Featured Image: Photo by Katie Moum on unsplash.com

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