Schlagwort: strukturelle barbarei

  • Duisburg: What about the forrests? Nope? oder Yes!

    Duisburg: What about the forrests? Nope? oder Yes!

    Es ist mal wieder Karl-der-Käfer -und Silent-Running-Zeit…

    Zur Erinnerung: Gänsehaut: Karl-der-Käfer…

    Karl der Käfer (de.wikipedia.org)

    In dem Lied wird beschrieben, wie rücksichtslos der Mensch vorgeht, wenn es darum geht, Lebensraum für sich zu schaffen. Dabei muss Karl der Käfer, der zuvor friedlich im Wald gelebt hat, seine Heimat verlassen, da er von Menschen vertrieben wurde…
    (wikipedia.org)

    Was ist mit unseren Wäldern? Diese Frage stelle ich mir sehr oft, und bereits 1972 stand die Frage im Mittelpunkt des Films Silent Running…

    Die Frage What about the forrests? taucht auch im Song Photosynthesis von Carbon based Lifeform auf und Huey rettet den Wald dann vor der Petromaskulinität… (Yes!!!) 🤔🤩 (und Joan Baez singt: ‚Rejoice in the Sun‘ (aber Vorsicht mit den UV-Werten 😉 beim Feiern…)

    Featured Image: Gemini: create an image of an unhappy bug that is driven out of its habitat by bulldozers cartoon style

  • Quo vadis? End Times Fascists und Omnivorous Power

    Quo vadis? End Times Fascists und Omnivorous Power

    In der letzten Zeit hat es mich öfters zu diesem Video hingezogen…

    Die Szene ist aus dem Film Quo vadis:

    Peter Ustinov, ein Kracher!

    Zitate aus der Szene:

    „They want to survive“
    „Who asked them to survive?“

    …

    „Is it possible that humans can produce such a stir?“
    „Yes, when they’ve been driven too far“
    (Quo Vadis (1951 film))

    Am 15. September kommt dann das dazu passende bestimmt bald Bestseller-Buch heraus:

    Den The-New-York-Times-Daily-Interview-Podcast habe ich bereits gecued und zum Gucken gibt es das Interview auch:

    Weitere Links zum Lesen und Hören/Gucken:

    Als Nachgang dann noch einmal Peter Ustinov in Quo vadis mit dem Song Omnivorous Power und einen Tritt gegen das nicht-sprechende Subalterne…

    „Take her away“
    (Quo Vadis (1951 film))

    Featured Image: Gemini: create an image of a burning planet with a mad human being playing the lyre animated

  • Strukturelle Barbarei

    Crony Capitalism cum neoliberal-libertäre Strukturen, Lake America und Troubled Waters. Strukturelle Barbarei at its best…

    „strukturelle barbarei bei hanna ahrendt“

    AI Oerview

    Der Begriff der „strukturellen Barbarei“ (oft auch als systemische Produktion von Barbarei beschrieben) ist ein zentrales Element in Hannah Arendts Kritik der Moderne, das sie vor allem in ihrem Hauptwerk Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (de.wikipedia.org) (1951) entfaltet.

    Arendts Kernthese besagt, dass die moderne zivilisierte Welt Barbarei nicht als äußere Bedrohung erfährt, sondern Barbaren strukturell aus sich selbst heraus produziert. Barbarei ist bei ihr kein Rückfall in ein primitives Zeitalter, sondern ein direktes, systemisches Erzeugnis moderner politischer und bürokratischer Strukturen.

    Das Konzept lässt sich im Wesentlichen über drei strukturelle Dimensionen erklären:

    1. Das Paradoxon des Nationalstaats und die Aporie der Menschenrechte

    Das prägnanteste Zitat Arendts zu diesem Thema beschreibt den inneren Zersetzungsprozess der Moderne:

    • Hinweis zum Zitat: Eine ausführliche Wiedergabe von Arendts Überlegungen zur Produktion von Barbaren in einer zivilisierten Welt findet sich im Quelltext unter hannaharendt.net.
    • Die Strukturkrise und Rechtlosigkeit: Menschenrechte sind paradoxerweise an die Staatsbürgerschaft geknüpft. Staatenlose oder Vertriebene fallen aus dem Rechtssystem heraus, da kein Staat außerhalb ihres Territoriums ihre Rechte garantiert, und werden durch das internationale Nationalstaatensystem in einen künstlichen Naturzustand gedrängt.

    2. Bürokratisierung und die „Banalität des Bösen“

    • Verwaltung des Schreckens: Totale Herrschaft stützt sich auf hocheffiziente bürokratische Apparate. Gewalt wird zum mechanisierten Verwaltungsakt anstelle eines reinen Hassausbruchs.
    • Zerstörung des Denkens: Die Enthebung von individueller Verantwortung und das Aussetzen des eigenen Urteilens gelten als Nährboden für den Verfall in die Barbarei.

    3. Verlust von Pluralität und Empathie

    • Kollaps des politischen Raums: Wenn der Raum für plurales Handeln und Sprechen schwindet, bricht die Zivilisation ein.
    • Empathieverlust: Ein Mangel an menschlicher Empathie fungiert als Vorbote des kulturellen Verfalls, begünstigt durch Isolation und Indifferenz.

    Zusammenfassend: Barbarei ist für Hannah Arendt kein archaischer Überrest, sondern das systemische Produkt der Moderne, das den Menschen auf ein rechtloses Dasein reduziert.

    (Google Search 04.09.2026, Quellenangaben entfernt, Link um Top-Level-Domain ergänzt)

  • NPR: Troubled Waters

    via dem NPR-Up-First-Podcast:

    Ganz weit weg, oder?

    „The largest conservation areas in the U.S. are in the Pacific Ocean. President Trump is rolling back their protections.

    Reporting by Lauren Sommer

    Visuals by Claire Harbage

    This story was supported by the Pulitzer Center.

    Published Aug. 3, 2026″